BeginnNummer #5 Fragen zum Thema Cuba Individuell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Was ist ein Casa Particular? Wie reserviere ich einem Casa Particular?
- Umfassende Informationen zu den kubanischen Privatpensionen

Vermietung in USD (blau)Wenn man "Casa Particular" auf Deutsch übersetzt heisst dies "Privates Haus". In Kuba meint man damit Häuser bzw. Zimmer die von Privatpersonen vermietet werden. Die Liste von aktuellen und sehr empfehlenswerten Casa Particulars ist das Herzstück der Seite Cuba-Individual, weshalb im folgenden ein paar Informationen zu dieser privaten Initiative im ansonsten sozialistischen Kuba folgen sollen.

In Kuba kann nur der Zimmer vermieten, welcher über eine entsprechende Lizenz verfügt. Es gibt zwei verschiedene Lizenzen. Die eine erlaubt es an Einheimische, die andere an Ausländer Zimmer zu vermieten. Es kann jeweils nur eine der beiden Lizenzen gelöst werden. Die Gebühren für die Lizenz, welche es erlaubt an Ausländer zu vermieten sind sehr hoch und bewegen sich zwischen 130 und 340 CUC pro Zimmer und Monat. Dies ist ein fixer Betrag, das Risiko in der Nebensaison Geld zu verlieren liegt beim Inhaber der Pension. Es ist nicht einfach eine Lizenz zu bekommen, weshalb kaum jemand nur für die Hochsaison eine Lizenz löst.
In diesen "legalen" Pensionen, also bei Privatpersonen, welche über die Lizenz zur Vermietung an Ausländer verfügen muss man sich keine Sorgen bezüglich Sicherheit machen. Die Inhaber sind meist sehr bemüht dass einem nichts gestohlen wird, weil ein bei der Polizei angezeigter Diebstahl der Verlust der Lizenz und damit der Verlust eines lukrativen Einkommens bedeuten würde. Ich empfehle ausschliesslich in legalen Pensionen zu wohnen. Wer Geld sparen will und an einem Ort ohne entsprechender Lizenz übernachtet handelt fahrlässig. Erstens verstösst er gegen die Aufenthaltsbewilligung, denn wer mit einer Touristenkarte einreist ist verpflichtet in einer legalen Unterkunft, das heisst einem Hotel oder einem Casa Particular mit entsprechender Lizenz zu übernachten. Im Falle eines Diebstahls könnte man diesen nur beschränkt anzeigen, weil man sich mit dem Aufenthalt in einer inoffiziellen Unterkunft selber grössere Probleme einhandeln kann. Andererseits handelt auch der unter Umständen unwissende Vemieter fahrlässig, er kann sein Haus verlieren, wenn er ohne Lizenz an Ausländer ein Zimmer vermietet.
Um eine offizielle Unterkunft von einer illegalen zu Unterscheiden kann man auf die vom Staat an der Haustüre angebrachten Kleber achten. Ein grünes Zeichen bedeutet: Offizielle Vermietung in CUC; ein oranges: Offizielle Vermietung in Pesos. Wenn ein Casa Particular dieses Zeichen nicht aufweist ist es illegal! (Sobald ich ein Photo des neuen Zeichens habe, werde ich es hier veröffentlichen!)

Wie überall auf der Welt sind auch die Pensionen in Kuba äusserst unterschiedlich. Manchmal ist man beinahe ein Familienmitglied oder aber man hat sein Zimmer im Haus der Familie, welches man über einen separaten Eingang erreicht. In einem Haus kriegt man ein umfassendes Frühstück mit einer grossen Auswahl von frischen Früchten, Brot, Eier, Kaffee, Milch... in einer anderen Pension im gleichen Dorf gibts einen Orangensaft und eine Stück fritierte Süsskartoffel (Boniato), weil im Dorf nichts anderes erhältlich sei... Die von Cuba-Individual empfohlenen Häuser decken die Spannweite von eher anonym bis familiär ab - wobei jeweils der Wunsch des Gastes respektiert wird. Wer seinen Gästen zum Frühstück nur ein Stück fritierte Süsskartoffel reicht oder wer jedes Stück Brot und jede Tasse Kaffee separat verrechnet der wird von Cuba-Individual auch ganz bestimmt nicht empfohlen. Die Leute hinter den hier aufgeführten Pensionen sind im Gegenteil meist sehr kreativ in der Küche - nicht nur beim Frühstück!

Wie bereits erwähnt, ist die Lizenz um Zimmer an Ausländer bzw. Touristen vermieten zu können sehr hoch. Deshalb können auch die Zimmer nicht sehr günstig angeboten werden. Je nach Ort und Saison muss man deshalb mit Zimmerpreisen zwischen 10 und 35 CUC rechnen. Dieser Preis versteht sich pro Tag und Zimmer. Alle bei Cuba-Individual vermerkten Preise beziehen sich auf diese Basis. Wer alleine reist hat hier das Nachsehen - nur selten wird ein Preisnachlass gewährt, denn der Inhaber muss ja ebenfalls Gebühren pro Zimmer und nicht pro Person abliefern. Die hier aufgeführten Preise gelten nur, wenn man selbständig zu den einzelnen Pensionen gelangt. Wenn man in Begleitung aufkreuzt, sei es weil eine anscheinend äusserst hilfsbereite Person einem begleiten bzw. die Adresse zeigen wollte oder weil man ohne Adresse zu einem Haus geführt wird sind die Preise in etwa 99% aller Fälle höher, weil der Begleiter eine saftige Kommission bekommt. Diese beträgt pro Nacht ca. 5 CUC, kann jedoch auch höher liegen. Zudem erhält er für jedes im Haus eingenommene Essen noch einmal zwischen 1 und 3 CUC. Dieser Betrag wird dem Touristen auf den normalen Preis aufgeschlagen. Wenn man also in Begleitung ankommt wird die Preisauskunft bspw. 15 CUC sein, hätte man alleine an die Türe geklopft wären es 10 CUC pro Nacht gewesen. Manchmal muss man auf diesen Service zurückgreifen, wenn man jedoch eine Adresse hat soll man dies nicht tun, auch wenn das Haus besetzt ist. Denn in diesem Fall wird die bereits besetzte Pension Dich zu einem noch freien Haus bringen, ohne Kommission - jedenfalls in den meisten Fällen. Kommission verlangen und bezahlen, das scheint immer mehr die Basis der Beziehung zwischen den Inhabern von Casa Particulars - Freundschaft, ja sogar die familiäre Bande tritt immer stärker in den Hintergrund. Es gibt aber noch einen weiteren Grund warum man selbständig zu seiner Unterkunft gelangen sollte: Ich erinnere mich an einen Touristen welcher an eine Pension vermittelt wurde. Er blieb dort 30 Tage. Das bedeutet, der Vermittler bekam für diese Vermittlung 150 CUC für die Übernachtungen und etwa 120 CUC für die Essen, sprich 270 CUC. Die kubanischen Monatslöhne bewegen sich zwischen 15 CUC (Arbeiter) und 40 CUC (Arzt). Er hat somit das Mehrfache eines normalen Monatslohns erhalten. Die Leistung war nicht ein Monat arbeiten und der Gesellschaft somit einen Dienst erweisen, die Leistung war am Flughafen herumzuhängen und Touristen abzufangen. An einem Tag hatte er Glück und ist nun, für kubanische Verhältnisse, ein reicher Mann! Diese schnelle Verdienstmöglichkeit kann ernsthafte Konsequenzen auf die arbeitende Bevölkerung haben! Meines erachtens sollte man darum möglichst wenig auf Vermittler zurückgreifen, ich stelle nicht in Abrede, dass man manchmal auf sie angewiesen ist. Bei längeren Aufenthalten sollte man sich jedoch besser im Vorfeld um eine Adresse bemühen. Denn man wird auch nicht an das "Beste" sondern an das Haus vermittelt welches die Höchste Kommission zahlt. Übrigens, manchmal spielen sich sogar Taxifahrer welchen man die Adresse in die Hand drückt als Vermittler auf (vgl. dazu auch den Beitrag über Jineteros und das leidige Spiel um die Kommission). Dagegen hilft dem Gastgeber bei der Ankunft gleich die Liste bzw. ein Ausdruck der entsprechenden Seite von Cuba-Individual vorzuweisen oder aber im Vorfeld seine Unterkunft zu reservieren.

Eine Reservation erfolgt am besten telefonisch. Vgl. dazu auch die Informationen bezüglich telefonieren - denn es ist nicht immer einfach zu verstehen, was den nun gewählt werden muss um die Verbindung herzustellen, bzw. in welcher Währung man bezahlen muss. Eine ein bisschen aus der Mode gekommene aber ziemlich zuverlässige und günstige Möglichkeit ein Zimmer zu reservieren ist auch das Telegramm. Abschliessend erkläre ich noch wie dies zu bewerkstelligen ist:

 

 

 

 

 

NOMBRE Y APPELLIDO DEL DESTINATARIO NAME UND VORNAME DES EMPFÄNGERS
CALLE, AVENIDA, CALZADA ETC. STRASSE
NUMERO NUMMER
PISO ETAGE (FÜR MEHRSTÖCKIGE HÄUSER)
APTO WOHNUNGSNUMMER
TELEFONO TELEFON (FALLS VORHANDEN)
APARTADO POSTFACH (SELTEN)
ENTRE ZWISCHEN (STRASSE) UND
Y (ANDERE STRASSE)
REPARTO STADTTEIL
PUEBLO, CIUDAD O ZONA POSTAL DORF, STADT ODER POSTLEITZAHL
PROV. PROVINZ
TEXTO TEXT (BSP. QUIERO RESERVAR UNA HABITACION A PARTIR DEL ..... HASTA ....... . HASTA PRONTO (IHR NAME)
NOMBRE Y APPELLIDO DEL REMITENTE NAME UND VORNAME DES ABSENDERS
DIRECCION ADRESSE DES ABSENDERS
TELEFONO TELEFON DES ABSENDERS

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Was ist ein "Paladar"?

Wer "paladar" ins Deutsche übersetzt bekommt das Wort "Gaumen". In Kuba meint "paladar" hingegen ein privates Restaurant - indem meist und nun macht die Übersetzung Sinn, Gaumenfreuden serviert werden... Auch im sozialistischen Kuba ist es erlaubt auf privater Basis Restaurante zu betreiben, wenn auch in bescheidenem Rahmen. Laut Gesetz dürfen diese kleinen Restaurants nicht mehr als drei Tische und zwölf Stühle aufweisen. Erschwerend wirkt weiter die hohe Steuer, welche jedoch gleich wie bei den Casa Particulars vom Ort abhängt.

In den meisten Paladares ist es normal dass man seine Rechnung in CUC zahlt, dies gilt sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Seltener, vor allem an weniger touristischen Orten zahlt man in CUP, sehr selten aber sind CUC unwillkommen, für Touristen wird meist auch noch in CUC umgerechnet. Wenn man also nur noch CUC in der Tasche hat ist dies in praktisch allen Paladares kein Problem, oftmals müssen nämlich die Inhaber die Speisen ebenfalls für harte Währung einkaufen (Vgl. auch Artikel zur Währung in Kuba!). Wenn einem das Speiseangebot mündlich mitgeteilt wird empfiehlt es sich nach dem Preis und im Zweifel nach der jeweiligen Währung zu fragen, damit am Schluss keine Unstimmigkeiten aufkommen.

Es ist klar dass die Preise je nach Region und somit je nach höhe der Steuern bzw. der Lizenz sehr verschieden sind. In Habana Vieja zum Beispiel kostet eine Mahlzeit welche folgendes beinhaltet; Brot mit Butter, Salat, Reis mit Bohnen, Tostones (fritierte Bananen), Hühnchen, etwa 10 - 15 CUC. In anderen Stadtteilen bekommt man das gleiche oftmals viel billiger, beispielsweise zahlte ich im Stadteil La Vibora für praktisch das Selbe in einem Paladar lediglich 120 Pesos, das heisst 5 CUC.

Wenn man mit einem Vermittler (jinetero) in ein Paladar geht, respektive wenn er einem ein Paladar empfiehlt erhält er eine Kommission von mindestens einem CUC, der Betrag wird auf Deine Rechnung gesetzt. Wenn man neu in einer Stadt ist sollte man aber dennoch auf diesen Service nicht verzichten, oftmals sind die Paladars ziemlich versteckt, und schwierig zu finden. Später wenn man sich ein wenig auskennt braucht man dann keinen Führer mehr.

Oftmals ist das Essen in einem Paladar nicht nur billiger sondern auch besser als in den staatlichen Restaurants. Die Leute sind motivierter etwas zu bieten. Buen Provecho bzw. Mahlzeit!

 

Zwei gute Paladars in Habana:

Doña Blanquita - Prado #158 altos, e/ Colón y Refugio. Telf. 67 49 58, offen von 12:00 mittags bis morgens um 3:00. Reservation empfehlenswert. Essen sehr gut aber auch verhältnismässig teuer (ca. 10 - 15 CUC). Dafür locken die Tische auf dem Balkon mit Sicht auf den Prado (Strasse zwischen dem Parque Central (Hotel Inglaterra) und dem Malecon).

Los tres mosqueteros - calle 21 e/ D y E (oder) E y F Vedado. Der Preis für ein Essen, ähnlich dem oben beschriebenen kostet etwa 10 CUC. Es gibt keine Karte, man sollte sich darum vorher über den Preis vergewissern. Der Preis hängt nicht selten von der Bedienung ab. Das Essen ist top!

 

Ein super Paladar in Playas del Este (Guanabo):

El Piccoli - Private Restaurants servieren nicht nur kubanisches Essen... Wer eine authentische italienische Pizza aus dem Holzofen oder Teigwaren "al dente" essen möchte dem kann ich diesesübrigens auch wunderschön eingerichtete und sehr gut frequentierte Paladar sehr empfehlen. Für eine Pizza bezahlt man hier 5-8 CUC, Pastagerichte kosten 3-5 CUC, Fleisch- und Fischgerichte ab 8 CUC. Als Dessert kann ich das hausgemachte Flan wärmstens empfehlen. Das Piccoli liegt an der 5ta Avenida zwischen den Strassen 502 und 504 in Guanabo, Playas del Este. Italienisches Essen auf hohem Niveau!

 

Wenn Du ebenfalls ein gutes Paladar kennst lass es mich wissen damit ich es hier publizieren kann!

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CUC und CUP oder doch EURO? - über die Geldwährungen in Kuba

 

In Kuba zirkulieren zwei verschiedene Arten von Pesos. Einerseits der Peso Cubano (CUP) und anderseits der Peso Cubano Convertible (CUC). Es kann nicht mehr wie früher mit US-Dollars in Kuba bezahlt werden. In einigen touristischen Gebieten, wie zum Beispiel in Varadero kann zusätzlich mit dem Euro bezahlt werden, das Rückgeld erfolgt jedoch in CUC.

Peso Cubano -> CUPAls nationale Währung gilt grundsätzlich der Kubanische Peso (CUP). Für Touristen (und natürlich auch für Kubaner!) ist allerdings vor allem der Peso Convertible (CUC) von Bedeutung, da ein Grossteil an Dienstleistungen (Hotels, staatliche Taxis wie Cubataxi, Panataxi, Turistaxi, Habana Taxi, etc.) und auch die Produkte in den meisten kubanischen Läden nur mit CUC bezahlt werden können. Es ist deshalb einfacher eine Liste zusammenzustellen wo mal als Tourist auch mal den normalen kubanischen Peso (CUP) einsetzen kann:

Diese Liste ist sicher nicht vollständig stellt aber eine Auswahl von wichtigen Einsatzmöglichkeiten des CUP für Touristen dar. Normalerweise kann auf dem Lande, in kleinen Städten, auf der Isla de la Juventud und an ähnlichen eher untouristischen Orten der CUP viel häufiger gebraucht werden. In Varadero und in vielen Teilen Habanas kann man ihn jedoch kaum mehr einsetzen...

Weiter gibt es gibt einige Einrichtungen bei denen Kubaner mit normalen Pesos (CUP) bezahlen können, Ausländer aber nur mit dem CUC. Beispiele dafür sind die Transportgesellschaften ASTRO, CUBANA, FC (Eisenbahn). Als Ausländer bezahlt man meist die den gleichen Preis den Kubaner in CUP bezahlen in CUC, was letztlich bedeutet, dass man ein vielfaches vom "normalen" Preis zahlt. Sich darüber zu ärgern lohnt sich nicht, meist kann man sein Ticket dafür auch kurzfristig kaufen und muss nicht wie Kubaner eine Reise einige Wochen im voraus planen!

Ärgern darf man sich hingegen, wenn man eine Einrichtung wie die Bar HABANA CLUB an der Calle 23 (La Rampa) besucht. Hier zahlt der Unwissende in CUC, der Wissende in CUP... Es ist also nicht immer einfach zu unterscheiden ob die Währung CUP oder der CUC gefragt ist. Gefragt ist aber immer der gesunde Menschenverstand. Eine Pizza kostet auf der Strasse nicht 5 CUC sondern 5 Pesos (CUP). Ein Becher Zuckerwasser mit Aroma (und eben ohne Kohlensäure) kostet nicht einen CUC sondern einen Peso (CUP). Und Bitte: Eine Tüte Erdnüsschen kostet ebenfalls einen Peso (CUP)!

Wechselkurse (Aug 2006) als ReferenzmarkeNachdem nun der Einsatz der beiden Währungen einigermassen klar sein dürfte stellt sich die Frage wie man zu diesen überhaupt kommt. Sowohl der CUP als auch der CUC sind nur in Kuba erhältlich und theoretisch ist es verboten diese beiden Währungen aus dem Land auszuführen.

Gleich bei der Ankunft am Flughafen ist es deshalb notwendig sein Bargeld / Reisechecks an einem Bankschalter in CUC umzutauschen. Es empfiehlt sich eine der folgenden Währungen mitzubringen: Euro, Schweizer Franken, Kanadischer Dollar oder Englisches Pfund. Diese können in Kuba zu einem besseren Kurs in CUC umgetauscht werden als andere Währungen und insbesondere besser als der früher in Kuba verbreitete USD. Die aktuellen Wechselkurse könnnen hier abgerufen werden. Die erwähnten Währungen können somit in jeder Bank in Kuba, an den speziellen Schaltern, welche mit Devisen operieren gewechselt werden. Weiter ist es auch möglich mit den Kreditkarten VISA und Mastercard, welche nicht in den USA ausgestellt sein dürfen, direkt CUC zu beziehen. (vgl. auch Informationen über Bargeld, Reisechecks und Kreditkarten!)

Den kubanischen Peso (CUP) erhält man hingegen nur in den sogenannten CADECAS (CAsas DE CAmbio), d.h. in speziellen Wechselstuben. Hier wechselt man einen Teil der CUCs in die kubanischere Variante CUP. Man bekommt für einen CUC zwischen 25-28 Pesos, je nach Kurs. CADECAS gibt es in allen grösseren Städten, jedoch seltener auf dem Land. Wenn man für längere Zeit in ländlichen Gegenden unterwegs sein möchte ist es sicher nicht schlecht im voraus auch genügend CUP zu wechseln.
Vor den CADECAS findet man oftmals eine grosse Schlange ("cola") vor. Dies soll nicht abschrecken, normalerweise gibt es deren zwei, eine um die konvertiblen Pesos (CUC) zu kaufen, eine andere um sie zu verkaufen. Der erstere Fall verursacht normalerweise eine grössere Schlange da viele Kubaner ihre normalen Pesos (CUP), welche sie als Lohn ausbezahlt erhalten, umtauschen müssen um etwas kaufen zu können. Die Schlange um CUCs zu verkaufen, also Pesos (CUP) zu beziehen existiert oftmals nicht, ein anstehen erübrigt sich. Deshalb immer zuerst nach der korrekten Schlange fragen, damit man nicht unnötig ansteht! Man fragt: "Cual es la cola para vender divisa?" - im Zweifelsfalle fragt man direkt den Türsteher.

Noten und Münzen
Peso Cubano (CUP): Münzen: 5 und 20 Centavos, 1 und 3 Pesos (Ché-Münze). Noten: 1, 3 (Ché), 5, 10, 20, 50, 100 Pesos. Vielleicht hast Du jetzt soeben herausgefunden dass Du für Deine Ché-Münze, welche normal im Umlauf ist, ein Vermögen bezahlt hast...
Peso Convertible (CUC): Münzen: 5, 10, 25, 50 Centavos und 1 Peso. Noten: 1, 3, 5, 10, 20, 50, 100 Peso.

Faustregel: Wie erkennt man nun den Unterschied zwischen dem Peso Convertible (CUC) und dem "normalen" Peso (CUP)? Ein einfacher Trick: Wenn auf der Münze oder der Note irgend etwas touristisches abgebildet ist hast Du einen Peso Convertible (CUC), wenn es sich um eine Errungenschaft der Revolution handelt, hast Du einen "normalen" Peso (CUP) in der Hand! Ergänzend: CUC Münzen glänzen, CUP sind hingegen farbig oder erinnern teilweise an Plastikgeld.

Fazit: Wenn Du für eine oder zwei Wochen nach Kuba in die Ferien gehst, dabei nur touristische Orte wie Varadero, Habana, Trinidad besuchen willst, brauchst du keine "normalen" Pesos (CUP). Wenn Du aber nicht in einem klimatisierten Wagen durch die Landschaft fahren willst sondern das kubanische Leben erleben willst, ab und zu auf einem Bauernmarkt was einkaufst oder an einer Imbissbude an der Strasse eine Mahlzeit einnimmst, dann gehören auch Peso Cubanos (CUP) in Deine Hosentaschen (!vorne!, sonst werden auch diese gestohlen...)

 

 

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Wie nehme ich Geld mit nach Kuba? - Vor- und Nachteile von Bargeld, Traveller Cheques und Kreditkarten

Die Beantwortung dieser Frage hängt massgeblich von der Länge Deines Kubaaufenthalts ab. Ich persönlich nehme immer genügend Bargeld mit. In Kuba ist die Kriminalität nicht hoch, das heisst wenn man ein wenig Vorsicht waltet stellt das Bargeld einen nicht allzu hohen Risikofaktor dar.

Bei kürzeren Aufenthalten empfehle ich besonders möglichst unabhängig von Banken zu sein. Am Besten nimmt man die eigene Landeswährung (Euro, Schweizer Franken, Englisches Pfund oder Kanadischer Dollar) mit und tauscht diese gleich bei der Ankunft in Kuba in die harte Währung "peso cubano convertible" (CUC). Es ist von Vorteil beim Geldwechsel darauf zu achten, dass man auch kleinere Noten bekommt da grössere oftmals schwierig einzutauschen sind da einerseits das Wechselgeld fehlt und weil anderseits zum umtauschen von 50 und 100 CUC-Noten die Personalien angegeben werden müssen. Je nach Reiseart kann bei einer CADECA (vgl. Informationen über kubanische Währungen), welche es unter anderem auch am Flughafen gibt auch gleich ein Teil der erworbenen CUC in CUP umgetauscht werden.

Bei längeren Aufenthalten empfiehlt sich eine Reserve in Form von Traveller Cheques. Diese können in praktisch jeder Bank welche auch mit CUC arbeitet (zurzeit sind die Sparbanken "banco popular de ahorro" davon ausgeschlossen) und in den weit verbreiteten CADECAs problemos eingelöst werden. Es muss jeweils der Pass oder eine Identitätskarte vorgewiesen werden. Die Kommission beträgt ca. 2 - 4%, je nach Bank. Die günstigsten Konditionen bietet meist die BNC (Banco Nacional de Cuba). Ich empfehle wenige grosse Cheques mitzunehmen. Von der Idee Cheques wie Bargeld zu kaufen halte ich nicht besonders viel, ist es doch für den Einlösenden äusserst mühsam x mal zu unterschreiben, der Bankangestellte muss dann noch die Daten aus dem Pass auf jeden Cheque schreiben und so dauert dies unendlich lange. Wichtig ist dass die Traveller Cheques nicht auf eine amerikanische Bank ausgestellt sind. Ich empfehle Swiss Bankers Traveller Cheques in Schweizer Franken oder in einer anderen der oben erwähnten Währung.

Kreditkarten werden in Kuba auch immer öfters akzeptiert. Ausgenommen sind dabei US-Karten wie zum Beispiel American Express. Empfehlenswert sind Mastercard und VISA. In den mit CUC arbeitenden Banken bzw. in den CADECAs kann man normalerweise auch mit der Kreditkarte Geld beziehen. Das Problem ist jedoch, dass oftmals die Leitungen der ansonst modernen Kartenterminals überlastet sind. Das kann bedeuten, dass man manchmal längere Wartezeiten in Anspruch nehmen muss, in vereinzelten Fällen ist es nicht möglich mit der Kreditkarte Geld zu bekommen. Diese Angaben gelten nicht für Habana und Varadero, in diesen Gebieten funktionieren die Terminals einwandfrei. Die gleiche Problematik exisitiert wenn man in einem Restaurant oder in einem CUC-Laden mit der Kreditkarte bezahlen will. Nur in grösseren Hotels ist es möglich die Kreditkarte anstelle von Bargeld zu verwenden.
Ich empfehle deshalb, besonders bei längeren Aufenthalten, nicht nur auf die Kreditkarte zu setzen um Bargeld beziehen zu können sondern zumindest als eiserne Reserve immer auch noch einen Reisecheck dabei zu haben.

Es sei weiter darauf hingewiesen, dass das Einlösen von Traveller Cheques oder der Geldbezug mittels Kreditkarte manchmal zur Geduldsprobe werden kann. Die Banken sind oftmals überlastet, Wartezeiten bis zu einer Stunde sind keine Seltenheit. Diese Erfahrung habe ich in etlichen Banken gemacht, speziell in Habana. Früher war das Hotel National noch ein Geheimtip um mit der Kreditkarte Geld zu beziehen, heute scheint dieser nicht mehr geheim zu sein. Trotzdem möchte ich diesen Ort empfehlen, die Öffnungszeiten werden von keiner Bank übertroffen, sogar am Samstag und Sonntag und nach 15:00 kann man dort noch Geld beziehen... Abgesehen davon muss bei den meisten CADECAs auch weniger lange gewartet werden als bei den oft überfüllten Banken - die Wechselkurse sind in etwa identisch. Ich empfehle deshalb eine schlecht frequentierte CADECA für die entsprechenden Transaktionen zu wählen. Wer dennoch eine Bank aufsuchen will der sollte möglichst früh morgens sich dort einfinden.

Fazit: Genug Bargeld, Kreditkarte (Mastercard, VISA) zum weiteren Bargeldbezug und Traveller Cheques als eiserne Reserve für den Notfall. Wichtig: Immer genügend Bargeld zur Verfügung haben, lieber zu früh als zu spät wechseln gehen!

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Brauche ich ein Visum? Was ist eine Touristenkarte? - Über die kubanischen Einreisebestimmungen

Die meisten staatsangehörigen (darunter auch Deutsche, Österreicher, Schweizer) brauchen für die Einreise einen noch mindestens 6 Monate gültigen Pass UND eine Touristenkarte.

Die Touristenkarte wird vom Reiseveranstalter abgegeben, beim direktkauf eines Flugscheins muss man sie manchmal explizit bestellen. Die Karte wird von der jeweiligen kubanischen Botschaft via Reiseveranstalter an den Reisenden abegeben. Es ist aber auch möglich direkt bei der kubanischen Botschaft eine Touristenkarte zu bestellen. Meist wird die Karte durch den Reiseveranstalter oder die Botschaft auch gleich ausgefüllt. Wer sich verschreibt muss eine neue Karte kaufen. Die Touristenkarte kostet rd. 25 EURO, bzw. 40 CHF. Theoretisch ist es möglich bei Ankunft am Flughafen in Habana eine Touristenkarte zu kaufen. Dies ist aber zu vermeiden, weil die Fluggesellschaften teilweise strenge Kontrollen durchführen und nur Gäste mit gültiger Touristenkarte auf den Flug nach Kuba zulassen.

Turistenkarte

Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von 30 Tagen. Weitere 30 Tage können zu Urlaubszwecken in Kuba beantragt werden.
Dazu begibt man sich zu der Immigration welche für den Bezirk zuständig ist in welchem man zum jeweiligen Zeitpunkt wohnt. Die Immigration gewährt normalerweise die weiteren 30 Tage problemlos. Um den definitiven Stempel zu erhalten werden noch einmal 25 CUC fällig. Diese bezahlt man in Wertmarken. Die speziellen "CUC-Marken" können bei den mit harter Währung operierenden Banken gekauft werden. Es empfiehlt sich die Verlängerung rechtzeitig zu beantragen und möglichst bereits um 8:00 morgens bei der Immigration einzutreffen um das Prozedere bis zu deren Schliessung am Nachmittag (variert) abschliessen zu können.

Falls man länger als zwei Monate in Kuba bleiben möchte, existiert die Möglichkeit ein Visa zu beantragen. Doch dies scheint eher ein schwieriges Unterfangen zu sein. Selbst Sprachschulen machen von der zweiten Möglichkeit gebrauch, ihre Schüler für zwei, drei Tage ins benachbarte Ausland, zum Beispiel nach Mexiko (meist ins nahe Cancun) zu schicken. Bei der erneuten Einreise hat man wieder ein Recht auf 30, bzw. 60 Tage Aufenthalt in Kuba! Übrigens, diese "Aufenthaltsverlängerungsmöglichkeit" wird sogar von staatlichen Touristikunternehmen angeboten. Für einen Pauschalpreis erhält man den Flug, Hotelübernachtungen und, das so begehrte Objekt, eine neue Touristenkarte...
Neue Erfahrungen zeigen, dass teilweise auch eine zweite Verlängerung, also einen Aufenthalt von total 90 Tagen in Kuba gewährt wird. Es empfiehlt sich diese zweite Verlängerung mit einem einleuchtenden Grund und dem Rückreiseticket in der Hand zu beantragen. In Habana wird diese Verlängerung selten gewährt, es empfiehlt sich diesen Versuch in einer anderen Provinz zu starten!

Die Touristenkarte berechtigt nur zum Aufenthalt in lizenzierten Casa Particulars bzw. Hotels. Möchte man jedoch bei jemandem wohnen der über keine Lizenz verfügt um an Ausländer vermieten zu dürfen, beispielsweise bei Freunden, wohnen muss die Touristenkarte in ein Besuchervisum umgewandelt werden. Die Umwandlung kann ebenfalls bei der zuständigen Immigration beantragt werden. Bezahlt wird wiederum mit "CUC-Marken". Beim Antrag muss man von dem jeweiligen "Familienoberhaupt" begleitet werden. Es ist nicht garantiert, dass die Umwandlung in ein Besuchervisum akzeptiert wird, es ist wichtig gut zu argumentieren. Man sollte sich nicht wundern, wenn der Besuch bei der Immigration zu einem Verhört ausartet, die Behörden wollen nämlich genau informiert sein wie und warum man jemanden kennt, seit wie lange, etc.

Für weitere Informationen (beispielsweise für Aufenthalte von mehr als 6 Monaten) oder für Personen anderer Nationalitäten als der oben erwähnten empfehle ich, sich mit der jeweiligen Kubanischen Botschaft im Wohland in Verbindung zu setzen.

Ich möchte an dieser Stelle noch auf eine weitere Frage kurz eingehen, nämlich die der notwendigen Hotelreservation. Oft wird behauptet man könne nach Kuba nur einreisen, wenn man eine Hotelreservation für mindestens drei Tage vorweisen kann. Dies ist nicht korrekt. Man kann nach Kuba einreisen, wenn man eine Reservation für eine offizielle Unterkunft hat. Dies kann sowohl ein Hotel als auch ein lizenziertes Casa Particular sein. In der Touristenkarte muss in diesem Falle die Adresse des lizenzierten Hauses eingetragen werden. Eine Vorreservation ist empfehlenswert, denn unter Umständen wird bei der Einreise das jeweilige Haus kontaktiert. Wer keine Adresse einer offiziellen Unterkunft vorweisen kann muss bei seiner Einreise mindestens drei Übernachtungen in einem Hotel buchen.

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Telefonieren in Kuba - Informationen für erfolgreiche In- und Auslandgespräche

Auch in der Telekommunikation gibt es Währungsspezifische Angebote, darum soll im folgenden ein wenig auf die verschiedenen Gesprächsmöglichkeiten in Kuba eingegangen werden. Abschliessend soll noch die häufige Frage bezüglich telefonieren mit dem Handy eingegangen werden.

Grundsätzlich: telefonieren in Kuba kann je nach Wahl des Telefons sehr günstig oder sehr teuer sein.
Ein Lokalgespräch in Kuba kostet jeweils 5 Centavos (CUP) pro Minute, ein Ferngespräch kostet zwischen 35 Centavos (zum Beispiel von Habana nach Nueva Gerona - Isla de la Juventud) und 1 Peso (zum Beispiel von Habana nach Santiago de Cuba). Jeweils Montags bis Samstag von 18:00 bis 08:00 und den ganzen Sonntag existiert auch in Kuba ein Niedertarif, die Gespräche kosten nur die Hälfte. Es gilt sich bewusst zu sein, dass je nach Telefon bzw. gewählter Einrichtung diese Preise in kubanischen Pesos CUP oder in CUC verrechnet werden (-> vgl. auch Informationen über die Währungen). Das bedeutet, dass ein Anruf von Habana nach Santiago de Cuba im Normaltarif mit einem CUC-Kartentelefon 1 CUC pro Minute kostet, während man an der nächsten Ecke mit einem Peso Telefon ungefähr 25x weniger, nämlich einen CUP pro Minute bezahlt (die Tonqualität ist gleich)!
In Hotels, Correo Internationals und ähnlichen touristischen Installationen werden nur CUC akzeptiert, zum Teil sind die Preise höher wie die oben genannten.

Auslandgespräche können NUR gegen CUC geführt werden*. Die Preise sind äusserst hoch. So kostet zum Beispiel die Minute Kuba - Europa zwischen 4 und 4.40 CUC.

Ein bisschen verwirrend sind anfangs die Vorwahlen für nationale Anrufe, weil diese Varieren - je nachdem ob man von/nach Habana bzw. in einer anderen Provinz einen nationalen Anruf tätigen möchte. Deshalb folgen die nötigen Erklärungen:

Wichtig: Für Ferngespräche muss dem jeweiligen Code die 0 (ab/nach Habana) oder 01 (Zwischen allen anderen Provinzen) vorangestellt werden



* Einzige Ausnahme. Anrufe über einen Operator ab einem Privattelefon. Dabei muss der Angerufene sich bereit erklären die Gesprächskosten zu übernehmen. Allerdings hat Kuba nur mit einigen wenigen Ländern einen Vertrag über diesen Service, unter anderem mit Italien und Spanien. Nicht aber mit Deutschland, Österreich oder der Schweiz!

Im folgenden nun ein paar Möglichkeiten um seine Gespräche zu führen!

Telefon

Währung
Hinweise

CUP / Münzen

Diese Telefone sind stark verbreitet. Sie akzeptieren 5 und 20 Centavos bzw. 1 Peso Münzen.

Manchmal sind die Ferngesprächsdestinationen eingeschränkt. Eine Hinweistafel über dem Telefon gibt Auskunft wohin man anrufen kann. Lokalgespräche und Anrufe nach Habana sind immer möglich.

CUP / Münzen

Funktionieren gleich wie das obere Modell, sind weniger verbreitet.

Kartentelefon

CUC (Karten)

Ein ebenfalls, vor allem in touristischen Gebieten, sehr verbreiteter Telefontyp. Nur mit diesem Telefonapparat können auch direkt Nummern im Ausland gewählt werden. Die entsprechenden Telefonkarten können in Souvenirläden, internationalen Postbüros, Hotels etc. gekauft werden. Es gibt sie für 5, 10 und 20 CUC.

Für Auslandgespräche muss der Landeskennzahl zuerst 119 vorangestellt werden. z.B. Kuba - Deutschland:
119-49-(Vorwahl des Ortes ohne 0)-(Lokale Telefonnummer)
Aktuelle Preisliste (Auslandgespräche)

CUP (Karten)

Diese Telefone sind nicht sehr verbreitet. Man findet sie meistens in den Telefonbüros von ETECSA (centros de llamadas), des staatlichen Telekommunikationsanbieters. Die zur Anwendung kommenden Karten müssen ebenfalls dort gekauft werden. Sie sind im Gegenwert von 3, 5 oder 7 CUP erhältlich.

CUP / CUC

Mit diesen Telefonen kann nur über eine im voraus zu kaufende Telefonkarte "propia" telefoniert werden. Je nach Telefonkarte werden die Gespräche in CUP oder in CUC abgerechnet. Vgl. dazu die Informationen über die Telefonkarte "propia"

Öffentliche Telefone - bedient

CUP

Lokale und nationale Gespräche möglich. Es gelten die normalen Preise. Man gibt dem Bediensteten die Nummer bekannt, dieser wählt für Dich!

Hier hat man garantiert Zuhörer. Ich erinnere mich an eine getätigte Reservation in einem Casa Particular. Anschliessend verwickelte mich der Angestellte in ein Gespräch über die lokalen Schönheiten meiner Destination...

Correo international /

"Internationale Post"

CUC

In den Büros von Correo international können ebenfalls Anrufe getätigt werden. Zudem steht meist ein Fax zum senden und empfangen (1 CUC pro Seite) bereit. Man kann national oder auch international telefonieren / faxen. Die Anrufe und der Fax Service bezahlt man in CUC. Die Preise liegen über denen der Kartentelefone, abgerechnet wird im Minutentakt. Ein Fax nach Europa kostet pro Minute ca. 6 CUC. Die gleichen Tarife gelten für Telefonanrufe.

Centro de llamadas /

"Anruf-Center"

CUP / CUC

Hier können lokale und nationale Telefongespräche in Pesos geführt werden. Ebenso können Faxe gesendet und empfangen werden (CUC). Internationale Anrufe sind ebenfalls für CUC möglich. Um nicht unnötig anzustehen kann man meist auch ohne Operator mit Selbstwahltelefonen telefonieren. Die entsprechenden Karten (CUC oder Pesos) sind beim Operator erhältlich.

Es gibt in jeder kubanischen Stadt mindestens ein Centro de llamadas.

Private Telefonapparte

Private Telefonapparate
CUP

Von zu Hause aus kann man lokale als auch nationale Gespräche führen. Wenn man bei jemanden den man nicht gut kennt telefoniert sollte man den Anruf über die Vermittlung bestellen. Nach dem Gespräch hat man so die Möglichkeit bei der Vermittlung den Preis für das geführte Gespräch anzufragen. Die Preise liegen dafür ein wenig höher als bei der Selbstwahl. Die Vermittlung braucht folgende Angaben: WER spricht, von welcher NUMMER aus man spricht, mit welcher NUMMER man verbindet werden möchte und dort mit einer beliebigen oder einer spezifischen PERSON.

Auslandgespräche können teilweise über die Vermittlung geführt werden. Die Gesprächskosten muss der Angerufene übernehmen, Kuba hat aber nur mit einigen Ländern ein Abkommen, zum Beispiel mit Italien und Spanien, nicht aber mit Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Telefonkarte 10 USD (beide Seiten)

 

TIP I. Eine Telefonkarte von ETECSA in CUC sollte jeder Cuba Entdecker mitführen. Es gibt diese Momente inwelchen man dafür dankbar ist... Diese Karten sind nur in CUC erhältlich. Man kann damit an den meist verbreiteten blauen Telefonapparaten sowohl In- als auch Auslandgespräche führen. Die Telefonkosten für Auslandgespräche sind wie in Kuba üblich sehr hoch - mit dieser Karte bezahlt man aber weniger als wenn man von einem Hoteltelefon aus seine Gespräche führt. Für Inlandgespräche gibt es deutlich günstigere Möglichkeiten zum telefonieren, man vergleiche diesbezüglich die in obiger Tabelle aufgeführten Telefonangebote in CUP. Trotzdem ist man vielleicht mal froh, wenn man einfach ein Inlandgespräch führen kann.

 

 

 

 

 

TIP II. Wer denkt auf seiner Kubareise öfters Inlandgespräche führen zu müssen - dem empfehle ich den Kauf einer Telefonkarte "propia". Mit dem Kauf erhält man eine Karte und einen persönlichen Code. Von jedem Telefon aus (also sowohl Karten als auch Münztelefone, sowohl CUC- als auch CUP-Telefone, sowohl private als auch öffentliche Telefone) ruft man zuerst eine gratis Nummer an. Anschliessend gibt man die Kartennummer und den persönlichen Code ein. Anschliessend kann der gewünschte Inlandanschluss (bzw. mit der Karte in CUC auch Auslandanschluss) gewählt werden. Die Gesprächskosten werden vom Guthaben abgezogen und sind in etwa gleich wie die normalen Tarife der Telefongesellschaft ETECSA, je nach Karte entweder in CUC oder dann rund 25x günstiger in CUP. Das Guthaben kann durch eine Einzahlung unter Angabe der Kartennummer in den Büros der Telekommunikationsfirma ETECSA wieder erhöht werden. Der Vorteil dieser Karte ist, dass man von jedem Telefon aus gratis telefonieren kann und so z.B. keinem Nachbar überhöhte Tarife zahlen muss. Wie bereits erwähnt wird die Karte in beiden Währungen CUP als auch CUC verkauft. Eine Karte in CUC macht nur Sinn, wenn man damit Auslandanrufe tätigen möchte. Ansonsten ist für Inlandgespräche auf Grund der viel günstigeren Preise besser nur die CUP-Karte zu verwenden!

<- propia in CUP / propia in CUC ->

 

 

Preisliste von ETECSA für Auslandgespräche (mit Telefonkarten (nicht propia, sondern Telefonkarte gemäss Tipp I) - ab 8. Nov 2004 gleiche Preise in CUC!)

ETECSA, Preisliste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein paar Besonderheiten der kubanischen Gesetze

Wer das erste mal in Kuba unterwegs ist wird staunen oder teilweise seinen Ohren nicht trauen, wenn ihm Kubaner über einige Gesetze erzählen, welche das Verhältnis zwischen Touristen und Kubaner nachhaltig bestimmt. Ich möchte hier, vielleicht auch als Vorwarnung, kurz ein paar dieser Besonderheiten aufgreiffen.

Sicherlich sind auch noch andere kubanische Gesetze von Bedeutung, diese beiden Aspekte beeinflussen aber das Reisen von an Land und Leute interessierten Individualtouristen, deshalb erscheint es mir wichtig, dass man davon bereits vor der Reise eine Ahnung davon hat. Grundsätzlich genügt aber das Bewusstsein, wie es auch Christiane oben formuliert, Kuba ist nicht gleich Deutschland - auch bezüglich für uns (und nicht nur für uns) komisch anmutenden Gesetzen!

 

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Wie teuer ist Kuba? - Informationen zur Budgetplanung

Dass Kuba kein billiges Reiseland ist und somit das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht immer stimmt dürfte wohl bekannt. Dennoch möchte ich auf den nachfolgenden Zeilen einen Überblick über für Individualtouristen relevante Preise geben.

Ein Grund für die hohen Preise ist sicherlich die Devisenknappheit des Staates. Der Tourismus gilt als wichtigste Einnahmensquelle und ständig entstehen neue Methoden um noch ein wenig mehr den Touristen abzuknöpfen und die Staatskasse ein wenig mehr zu sanieren. Diese Methoden können so weit gehen, dass man zahlen muss um eine Treppe zu einem Aussichtspunkt zu benutzen (Gran Piedra) oder, für eine 45 Minuten Wanderung im mehr oder weniger unberührten Gebirge, mit dem Ziel einen wunderschönen Wasserfall zu besuchen einen Eintritt von 10 CUC berappt werden muss... Doch gibt es auch diese wunderbaren Abstufungen wie beispielsweise beim Monument von José Martí an der Plaza de la Revolucíon in Habana. 5 CUC Eintritt ins Museum, 5 CUC zusätzlich wenn man den Aussichtspunkt besuchen will und 5 CUC zusätzlich wenn man seinen Fotoapparat hervornehmen will... Nun, dies sind Momente in welchen man sich abgezockt vorkommt. Ich persönlich meide darum diese Orte. Leider haben auch einige Kubaner das Gefühl dem Beispiel des Staates zu folgen und Touristen ebenfalls möglichst intensiv auszupressen - z.B. Besitzer von Casa particulars, welche jeden Kaffee, Fruchtsaft oder Stück Butter fürs Frühstück separat verrechnen. Auch diese Orte gilt es zu meiden - bei den Casa particulars auf der Liste von Cuba-Individual passiert dies nicht!

Im folgenden möchte ich Euch ein paar Ideen von Preisen vermitteln.

Unterkunft
- Casa particular (pro Zimmer und Nacht): 10-15 CUC auf dem Land und in kleinen Städten, ab 20 CUC in den grösseren Städten und bis zu 30 CUC für eine Luxusunterkunft in Habana. Dazu kommt meist noch das Frühstück welches je nach Angebot und Wunsch zwischen zwei und fünf CUC pro Person kostet. Oft bieten die Casa particulars auch Mittagessen oder Abendessen an, die Preise sind meist identisch mit denen in Paladars, manchmal ein wenig günstiger (dh. etwa 6-8 CUC). Meist ist das Essen im Casa particular von sehr guter Qualität und somit sehr zu empfehlen.
- Hotel: Günstige Hotelzimmer sind ab ungefähr 20 CUC zu haben, man zahlt aber schnell mal um die 40 CUC pro Zimmer. Das Frühstück ist zwischen 2 CUC (sehr günstig - Kaffee und Brot) und 10 CUC (eher teuer) zu haben. Das Preise für Mittag- und Nachtessen varieren stark nach Hotel, ein Buffet kostet meist so um die 15 CUC pro Person (in billigeren Hotels).

Essen
- auf der Strasse (privat): Pizza zwischen 3 und 10 CUP, Getränke zwischen 1 und 3 CUP.
- in einem Paladar (privat): Essen und Getränke pro Person 6 CUC - 15 CUC; der Schnitt liegt wohl bei etwa 10 CUC.

-
in einem Rapido ("Fastfood"): Pizza: 1 - 1.5 CUC, Getränke zwischen einem halben und einem CUC.
- in einem staatlichen Restaurant: Preise sind sehr unterschiedlich, je nach Standard. Ein Luxusrestaurant wie das "La Torre" in Habana verlangt für die Hauptspeise Preise zwischen 20 und 30 CUC! Allerdings findet man, besonders in ländlichen Gegenden auch staatliche Restaurants welche in Pesos sehr preisgünstige Mahlzeiten offerieren, ein Essen kann an diesen Orten durchaus für weniger als 40 CUP (also etwa 2 CUC) erhältlich sein. An touristischen Orten sucht man jedoch solche Angebote vergeblich, an zu abgelegenen Orten funktioniert oft der Lebensmittel Nachschub nicht und die günstigen Mahlzeiten bleiben ebenfalls Träume...
- auf dem Bauernmarkt: Wer die Möglichkeit hat selber zu kochen, kann sich auf dem Bauernmarkt mit Gemüse und Früchte eindecken. Einige Produkte sind jedoch nur in CUC-Läden erhältlich. Früchte und Gemüse sind relativ günstig erhältlich, die Preise varieren stark nach Saison und nach Ort. In Habana sind die Preise manchmal doppelt so hoch wie in anderen Regionen. Für etwa 50 - 100 CUP kann man sich jedoch für ein paar Tage eindecken.
- CUC-Shop: Die Lebensmittel aus den CUC-Läden, diese Läden bieten selten Frischprodukte sondern eher Konserven oder Tiefgekühltes an, sind vergleichsweise teuer und erreichen europäisches Preisniveau. Ich frage mich immer wieder, warum ein Liter Orangensaft im Tetrapack in Kuba teurer ist als in der Schweiz, bis jetzt hat mich noch keine Antwort überzeugen können...

Transport
- Städte: Busse (zwischen 20 Centavos und ein CUP, Staatliche CUC Taxis (eher teuer, zum Beispiel von Habana Vieja nach dem Vedado ab ca. 3 CUC), Kollektiv Taxis (10 CUP pro Person), Velotaxis (normal etwa 10 CUP pro Person, in Habana gelten jedoch andere Preise).
- Überland: Private Lastwagen (für Kubaner sehr günstig, von Touristen wird jedoch oftmals ein Horrorpreis verlangt. Zum Beispiel von Guantanamo nach Baracoa: 10 CUP für Kubaner, als Tourist muss man dafür etwa 8 - 10 CUC bezahlen...). Dieses System wenden auch alle staatlichen Transportgesellschaften an, Touristen zahlen meist den gleichen Preis wie Kubaner, jedoch in CUC und nicht in CUP, also rund 25x mehr. Ein Beispiel für die Reisekosten: La Habana - Santiago de Cuba; Flugzeug, Cubana (120 CUC), Eisenbahn (30 CUC - 50 CUC - Hängt von Zugskategorie ab - regular, especial oder "el tren frances" - der französische Zug), Astro (40 CUC - 50 CUC - abhängig von der Buskategorie), Via Azul (51 CUC). Für weitere Preisvorstellungen kann die Tabelle von den Via Azul Preisen dienen. Weitere Informationen zum Reisen.

Eintritte
- Museen: Preise beginnen ab 1 CUC und steigen unter Umständen bis zu ca. 10 CUC oder mehr (siehe Einleitung).
- Hotelanlagen: Wer einmal einen Hotelpool zur Abkühlung braucht (unter Umständen weil der Strand weit weg ist und die Hitze einem beinahe umbringt) oder wer die besondere Aussicht bestaunen will die man von einem Hotel aus hat, der wird teilweise ziemlich geschröpft. Selten genügt ein Peso Convertible, manchmal sind es deren 3 oder unter Umständen sind es bis zu 10 CUC pro Person... dafür ist eventuell ein oder zwei Getränke im Preis enthalten...
- Konzerte: Touristen zahlen meist höhere Preise als Kubaner, bei Kultureinrichtungen wie dem Casa de Amistad kann man unter Umständen ein Konzert für 5 CUC ansehen bzw. hören, normalerweise zahlt man jedoch mindestens 10 CUC, durchschnittlich ca. 15 CUC.
- Discos: Eintritte sind sehr unterschiedlich. Die lokale Disco auf dem Lande kostet um die 40 CUP pro Paar, eine Hoteldisco (und dies sind meist sehr beliebt) verlangen schnell mal 5 CUC, meist jedoch so um die 10 CUC. An diesen Orten kriegt man auch selten billige Getränke, ein Cuba Libre kostet ebenfalls schnell mal 4 CUC.

Eine mögliche Kalkulation für eine Person und pro Tag könnte also folgendermassen aussehen:

- Unterkunft (durchschnittliches Casa Particular): 15 CUC
- Essen (Morgenessen bei der Familie, Mittagessen auf der Strasse, Abendessen bei der Familie): 15 CUC
- Reisekosten (inkl. Taxifahrten in Städten): 20 CUC
- Eintritte: 5 CUC
- Diverses (wie Getränke, Geschenke etc.): 5 CUC
= Total: 60 CUC.

Dieser Betrag ist realistisch für Leute die viel Reisen wollen und dabei in den Städten ein Taxi dem Bus vorziehen. Wenn man weniger reist, längere Zeit an einem Ort bleibt, unter Umständen sogar selber kocht kann man die Kosten senken, allerdings wird man als Tourist kaum mit weniger als 30 CUC pro Tag auskommen. Und spätestens hier wird klar, Kuba ist im vergleich zu den umliegenden Länder ein teures Reiseland...

Was im Vergleich wirklich günstig ist in Kuba: RUM.
Man erhält ihn in im CUC-shop zwischen 2.40 CUC (Mulatta) über 3 CUC (Habana Club Silver Dry) bis maximal 7 CUC (Habana Club 7 años). Die Zigarren sind im CUC-Shop nicht viel billiger als in Europa, es gibt zwar sehr gute Angebote, allerdings sollte man die europäischen Preise im Kopf haben um wirklich zu sparen. Wirklich günstig gibt es die Zigarren auf dem Schwarzmarkt - allerdings stammt kaum eine dieser Zigarren aus einer Fabrik, die Qualität stimmt kaum mit einer "echten" Habana überein, die Gemeinsamkeit: Der Tabak stammt aus Kuba (ausser Du hast Bananenblätter gekauft)... Ich würde vom Kauf dem Schwarzmarkt eher abraten. Dazu braucht es Kenntnisse. Zudem: Bei der Ausreise kann es sein, dass Deine günstigen Zigarren in Kuba bleiben müssen, das Abenteuer Schwarzmarkt ist darum oft eine totale Pleite! (Zurzeit (2006) ist es nur erlaubt eine Schachtel mit 23 Zigarren auszuführen, wenn keine Quittung eines staatlichen Ladens vorliegt!)

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Zelten in Kuba?

Oft werde ich gefragt ob man in Kuba auch Zelten darf. Grundsätzlich ist dies möglich, ich kenne keine Gesetze, welche wildes Zelten verbieten, empfehlen würde ich aber wildes zelten nicht. Einerseits ist Zelten in Kuba absolut unüblich, anderseits ist das Diebstahlrisiko sehr gross und auch im Sinne der persönlichen Sicherheit würde ich diese Art der Übernachtung vermeiden! Im folgenden noch ein paar weitere Ausführungen zum Thema Zelten bzw. Campingplatz.

In Kuba gibt es zwar Zeltplätze, sogenannte "Campismos". Auf diesen Anlagen wird Touristen meist kein Zutritt gewährt. Auf den Campismos wird nicht gezeltet, sondern es stehen einfache kleine Häuschen zum Übernachten zur Verfügung. Diese beinhalten je nach Campingplatz ein paar Betten mit einfachen Matrazen, ein Lavabo und ein WC/Dusche. Kochrechauds müssen selber mitgebracht werden, Kühlschränke gibt es nicht. Meist wird das Essen ab einer zentralen Küche bezogen.

Auf einigen Campingplätzen bestehen jedoch Häuser, welche speziell für Touristen umgebaut wurden und zu diesen Campingplätzen haben Touristen natürlich auch Zutritt.. Diese Häuser verfügen meist über einfachen Hotelstandard, das heisst es handelt sich um ein kleines Haus mit Betten, Bettzeug, Badezimmer, evt. Kühlschrank, TV, etc. Einfaches Essen kann ebenfalls in einem Restaurant gegessen oder in der entsprechenden Grossküche bezogen werden. Es ist aber, besonders bei etwas längeren Aufenthalten, von Vorteil ein eigenes Kochrechaud und Speisevorräte mit sich zu führen. Wer in Kontakt mit anderen Campingbesucher kommen möchte dem sei empfohlen ein paar Flaschen Rum im Gepäck mit sich zu führen - gemeinsames Rumtrinken ist eine der Hauptbeschäftigungen der Leute auf den Campingplätzen... Die Preise für eine Übernachtung betragen zwischen etwa 15 bis 30 CUC also dem Preisniveau der meisten Casa Particulars. Nach meinem Wissen existieren in der Provinz Pinar del Rio und in der Provinz Habana insgesamt etwa vier Campingplätze, welche Touristen aufnehmen. Die Reservation erfolgt entweder im Reservationsbüro in der entsprechenden Provinzhauptstadt oder aber man hofft auf Glück und begibt sich ohne Reservation direkt zum Campingplatz.

Auf keinem der Campingplätze, welche ich bisher besucht habe (sowohl Campingplätze, welche Touristen aufnehmen als auch auf Campingplätzen, welche exklusiv für Kubaner sind) habe ich je ein Zelt gesehen. Ebenso habe ich noch nie jemanden gesehen, welcher irgendwo in Kuba wild sein Zelt aufgestellt hätte. Wie erwähnt ist wildes Zelten mit Risiken verbunden. Weiter entspricht es auch überhaupt nicht der kubanischen Kultur. Die Leute sind stolz auf ihre Häuser und Wohnungen und versuchen deren Standard so gut wie möglich anzuheben. Es ist deshalb für die meisten Kubaner nicht verständlich warum Touristen, welche ja in ihrem Heimatland im Vergleich feudal wohnen freiwillig in einem Zelt übernachten möchten. Ich rate aus diesen Gründen vom Zelten in Kuba ab. Wer Campingluft riechen will, dem sei ein Besuch auf einem der Campingplätze für Touristen empfohlen.

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Als Frau alleine durch Kuba?

Zu dieser Frage werde ich oft um meine (jedoch männliche) Meinung gefragt. Nun, ich kann versuchen euch etwas dazu zu erzählen, doch glaube ich, dass dieses Thema besser von Frau zu Frau behandelt wird. Darum, Kubafreundinnen, ihr seid aufgefordert eure Meinungen, Impressionen, Tricks etc. zu verfassen, damit die zukünftigen Fragestellerinnen bessere Informationen vorfinden!

Beitrag von Silvia

Ich denke, es macht einen wesentlichen Unterschied, ob Du Spanisch sprichst oder nicht. Meine Freundin hörte ich mehrmals täglich sagen: dejame tranquila, no me molestes. Und das war auch nötig. In Cayo Levisa war es besonders schlimm, denn da konntest Du den Cubanos nicht aus dem Weg gehen. Selbst um 8:00 Uhr morgens war es ihnen nicht peinlich an unsere Tür zu klopfen und eintreten zu wollen. Ich musste den Störefried förmlich mit den Händen daran hindern reinzukommen. Leider waren wir zu Beginn noch viel zu naiv und erzählten ihnen wohin wir im Sinn hatten weiterzureisen. Daraufhin wurden wir von einem der Angestellten in Viñales besucht, denn es war ihm ein leichtes unsere Unterkunft ausfindig zu machen. Den wurden wir auch bis zu unserer Abreise von Viñales nicht mehr los. Denn irgendwie ist man ja gehemmt und will nicht unhöflich sein. Mit der Zeit lernt man jedoch, dass Ignorieren der beste Weg ist, um nicht belästigt zu werden. Obwohl sie meist sehr höflich bleiben und voller Komplimente sind. Aber genau dies ist ja der erschwerende Part...Interesant war auch festzustellen, dass man sofort in Ruhe gelassen wird, wenn "Männertouris" dabei sind. Wir lernten unterwegs noch zwei Deutsche kennen und hatten fortan Ruhe. Ansonsten würde ich die Situation als aussergewöhnlich sicher bezeichnen, schliesslich steht ja an jeder Ecke (in Habana, anm. pablO) ein Polizist. Dennoch sind nachts einige Quartiere (oder der Malecon in Havanna) als Frau besser zu meiden.

Beitrag von Helga

Ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht als Silvia. Und zwar in Varadero. Die Kubaner sind zwar sehr kontaktfreudig aber ganz und gar nicht aufdringlich. Ich spreche einigermaßen gut spanisch und wenn sie das merken, fangen sie selbstverständlich ein Gespräch an. Aber sie wollen halt wissen, woher man kommt, was man arbeitet, ob man schon mal in Kuba war, ob es einem in Kuba gefällt usw. Und sie erzählen meistens von ihrer Familie, die ja in der Regel ziemlich groß ist, weil selbst der entfernteste Cousin von einem Onkel noch zur Familie zählt. Ich habe mich immer sehr gut mit ihnen unterhalten und keiner war aufdringlich. Ich lernte auch einen Kubaner etwas näher kennen, wir verbrachten viel Zeit zusammen, aber es passierte nie mehr als ich wollte. Fazit: Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Wie überall gibt es auch in Kuba solche und solche.

Beitrag von Gabriele

Ich bin ebenfalls mit einer Freundin mehrere Wochen quer über Cuba und die Isla de la Juventud unterwegs gewesen und kann mich eher Silvias Einschätzung anschließen – man wird wirklich ständig angequatscht oder oft auch beim Vorübergehen mit seltsamen klickenden oder schmatzenden Lauten bedacht. Mit solchen Lauten würde man bei uns etwa eine Katze anlocken. Wir waren nach kurzer Zeit total genervt davon – wir sind schließlich der Sprache mächtig und auch der spanischen. Jeder cubanische Mann, den wir darauf angesprochen haben, hat es weit von sich gewiesen, sowas jemals selbst gemacht zu haben – das sei doch völlig degradierend für die Frau!. In der Disko oder bei Konzerten findet man auch sofort Anschluss (natürlich ist jeder halbwegs attraktive Mann sofort ‘Modelo' ;-) ), insbesondere, wenn man etwas spanisch spricht oder – noch besser – Salsa tanzen kann.

Kosenamen und –wörter werden sehr inflationär gebraucht und sollten eher nicht ernst genommen werden. Selbst jemand, den man so gut wie gar nicht kennt (Kellner, Busfahrer auf einer längeren Tour) wird einen mit Ausdrücken wie ‘mi vida' (mein Leben), ‘mi cielo' (mein Himmel), preciosa (etwa ‘Schatz'), ‘guapa' (Süße) etc. überhäufen. Das gehört einfach dazu und ist auch irgendwie niedlich.

Auffällig war, dass die ersten beiden Fragen eines Cubaners (gerade in nicht so touristischen Gebieten) in mindestens 80% der Fälle die folgenden waren: 1. Eres casado? (Bist Du verheiratet?) und bei negativer Antwort 2. Quieres casar con un cubano?? (Möchtest Du einen Cubaner heiraten?). Erst später interessiert dann vielleicht der Name etc. Wichtig ist erstmal nur, ob man eine brauchbare Nationalität hat (also möglichst aus Europa oder Canada stammt), was ja oft schon am Äußeren erkennbar ist und ob man zweitens in der Lage wäre, dem Herrn zu einem Auslandsbesuch oder gar zu einer Aufenthaltsgenehmigung (per Heirat) in einem anderen Land zu verhelfen, oder auch nur zwischenzeitlich zu Geld- oder Sachgeschenken. Das klingt hart, bestätigt sich aber leider immer und immer wieder. Das Aussehen oder Alter einer Frau ist hierbei auch eher nebensächlich. Natürlich sind Cubaner nicht unempfänglich für eine hübsche Frau, bewahre, aber im Rennen um das ‘visa para un sueño' (obwohl dieses Stück von dem Dominikaner Juan Luis Guerra stammt, lässt es sich genauso auf die Nachbarinsel übertragen) sind halt eher andere Dinge wichtig. Romanzen mit Cubanern sind daher eher vorsichtig zu sehen, auch wenn die Liebesschwüre noch so leidenschaftlich vorgebracht werden. Man schaue sich nur aufmerksam um, in wievielen Diskos/Konzertsälen junge, gutaussehende Cubaner mit Damen unterwegs sind (genauso wie ältere Europäer/Canadier mit jungen Cubanerinnen), die an Alter sowie an Umfang sicherlich das doppelte aufbieten – dass das alles aufrichtige Liebesbeziehungen sind, ist eher unwahrscheinlich.

Ich habe wenig Erfahrungen mit Varadero, da mir diese Aneinanderreihung von abgeschlossenen Resorts nicht so gefällt (und mit Cuba auch wenig zu tun hat), glaube aber, dass es da etwas anders ist. Aufgrund der harschen Gesetze, die Touristen und Einheimische möglichst voneinander fernhalten sollen (mit saftigen Strafen!) und der ungleich stärkeren Beobachtung, unter der sowohl Touristen als auch Angestellte in solchen Anlagen stehen, wird sich jeder Cubaner, der nicht hohe Geldstrafen oder sogar Gefängnis riskieren will, hüten, einer Tourista offen zu nahe zu treten. Es würde ihn zumindest sofort den Job kosten und da dieser ihm Zugang zu Trinkgeldern in Devisen ermöglicht, ist er im allgemeinen mehr wert als ein Geplänkel (deswegen ist der Run auf ein Visum ja auch in den weniger touristischen Gebieten größer – die Männer, die Jobs im Tourismus haben (etwa Reiseleiter) leben mit ihren Trinkgeldern in Cuba meist sehr gut und haben eher weniger Veranlassung, diese Privilegien aufzugeben und das Land zu verlassen).

 

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Über "Jineteros", "Comision" und andere kubanische Phänomene (Teil 1)

Nach zwei Wochen in Kuba ist man oft begeistert. Zuvorkommend, kontaktfreudig, immer mit Rat und Tat zur Stelle sind sie, die Kubaner. Ich denke dabei aber auch an ganz spezielle Kubaner. Im kubanischen Wortschatz bezeichnet man sie mit jineteros. Im folgenden möchte ich erklären wer sie sind, was sie wollen, wie man sie freundlich abschüttelt...

In älteren Reiseführern gibt es nur Hinweise auf die weibliche Form, die Jineteras. Dabei wird das Wort meist mit "Reiterinnen" übersetzt und zugleich als netter Ausdruck für eine Prostituierte kommentiert. Die Jineteras sind meist keine profesionellen Prostituierte sondern der Anteil unter ihnen, welche pro Jahr vier Wochen einen Ausländer ertragen und dafür die restlichen 11 Monate von diesem mit Geldüberweisungen beschenkt werden dürfte sehr hoch sein. Doch kann eine Jinetera durchaus auch eine profesionelle Prostituierte sein. Doch geht es mir eigentlich nicht um die weibliche Form von Jineteras, zu diesem Thema gibt es im Internet etliche Internetseiten (Hoffe, dass man bei mir keinen Link zu einer findet), sondern es geht um die Jineteros, also der männlichen Form. Unter diesem Terminus kann man sich einen männlichen "Reiter" vorstellen, und diese gibt es in Kuba auch, doch im kubanischen Alltag versteht man darunter meist eine Art Vermittler.

Diese Vermittler sind in Kuba allgegenwärtig. Sie können einem fast alles vermitteln und besorgen. Wer kennt sie nicht die allgegenwärtigen Floskeln... "De dondé eres?" (von wo bist du?), "cómo te llamas?" (wie heisst du?), "quieres tabaccos/ puros; casa particular; paladar; ron; chica...?" (willst du Zigarren, eine Privatunterkunft, privates Restaurant, Rum, Frau...?). Einfach toll. Eben, zuvorkommend. Man äussert seine Wünsche, wird irgendwo hingeführt und nicht wie in anderen Ländern Lateinamerikas anschliessend überfallen sondern man kriegt in den meisten Fällen seinen Wunsch erfüllt...

Über Zigarren...
Die Zigarren sind zu 99% nicht aus der Tabakfabrik wie versprochen sondern von einem privaten Hersteller der meist ganz andere Qualitätsmasstäbe anwendet. Die Etiketten, Schachteln etc. werden ebenfalls privat hergestellt oder aus der Fabrik mitgenommen. Ich will nicht verleugnen, dass einige Zigarren welche auf der Strasse gekauft werden durchaus rauchbar sind, dass sie aus Bananenblätter gemacht werden ist die Ausnahme. Die Schachteln sehen meist auch gut aus. Dies ist vermutlich für viele Käufer wichtiger als die Qualität, kubanische Zigarren - der Tabak wird wohl aus Kuba stammen - verpackt in einer schönen Schachtel, dafür zahlt man gerne 20, 25, 30, 40, 50 CUC. Ist immer noch billiger als in einem staatlichen Laden... Ein gutes Geschäft für beide Partner, denn die Herstellungskosten von diesen Zigarren sind äusserst tief, sie können teilweise sogar in staatlichen Läden für 1 Pesos gekauft werden, die 25 Zigarren haben also einen Wert von maximal 2 CUC. Kommen noch die Schachtel, die Etiketten etc. dazu. Ein lukratives Geschäft!
-> Bitte beachten: Als Zigarrenkenner wird man auf der Strasse kaum fündig, es empfiehlt sich der wenn auch teure staatliche Laden. Wenn die Zigarren eher ein Souvenir darstellen kann man sie ja auf der Strasse kaufen, jedoch sollte man kaum mehr als 20 bis 25 CUC dafür bezahlen, alles andere wäre Wucher
-> Bitte beachten: Der kubanische Zoll erlaubt das Ausführen von maximal einer Schachtel mit 23 Zigarren darin, wenn kein Kaufbeleg eines kubanischen Zigarrenladens vorgelegt werden kann!

Über Rum...
Der Rum der einem auf der Strasse angeboten wird ist entweder teuerer als im Laden oder es handelt sich um einen Rum aus einem staatlichen Pesos Laden, einer Bodega. Der Liter kostet dort 20 Pesos. Abgefüllt in eine schöne Flasche, vielleicht noch ein wenig Caramel dazu und das ganze sieht schön echt aus, auch die besten Flaschenverschlüsse werden ausgetrickst. Entweder merkt man die Qualität seines Kaufs beim ersten Schluck oder beim ersten Öffnen der Flasche. Fehlt das charakteristische Knacken des ersten Öffnens wird es sich wohl um eine billigere Marke halten als die Flasche verspricht! Ebenfalls ein lukratives Geschäft, weniger lukrativ als die Zigarren und daher auch weniger angeboten!
-> Bitte beachten: Da ja die Rumpreise in Kuba wirklich nicht hoch sind diesen in einem staatlichen CUC-Laden kaufen!

Über die erhöhten Preise bei Casa Particulars und in Paladars...
Es stellt sich nun vielleicht noch die Frage worin der Nutzen liegt einem eine private Pension oder ein privates Restaurant zu zeigen. Das Schlüsselwort heisst: "Comision" (Komission). Ein in Kuba allgegenwärtiges Phänomen. Ich wiederhole mich, werde aber trotzdem nocheinmal kurz auf die Kommission eingehen. Wenn man zu einem "Casa Particular" geführt wird bezahlt man mehr als wenn man dieses selbst mit einer Adresse aufgesucht hätte. Die Kommission liegt bei etwa 5 CUC pro Zimmer und Nacht, für das Morgenessen werden 1-2 CUC und für Mittag- bzw. Nachtessen jeweils 2-3 CUC fällig. Die Kommission wird zu einem späteren Zeitpunkt an den Vermittler ausbezahlt, meist wenn die Gäste abgereist sind. Der noch nicht "kubanisierte" Gast merkt von dem ganzen Spiel nichts, er bezahlt ganz einfach einen höheren Preis, denn die Kommission wird zum normalen Preis dazugeschlagen. Das Gleiche gilt für die Vermittlung eines Paladars, dann kostet das Essen bis zu 5 CUC mehr pro Person. Es ist verständlich, dass es sich um eine sehr lukrative Art Geld zu verdienen handelt! Zwei Personen ein Haus zeigen und pro Tag mindestens 10 CUC verdienen, der Monatslohn eines einfachen Arbeiters....
-> Bitte beachten: Um diese Art von "Arbeit" nicht zu unterstützen und um Geld zu sparen unbedingt mit eigenen Adressen (zum Beispiel denen von Cuba-Individual) unterwegs sein.

Abschliessend noch eine Bitte: Seid freundlich zu den vielen Vermittlern, sie sind es im Normalfall auch. Erklärt aber bestimmt, dass Ihr nichts braucht und geht nicht weiter auf sie ein, zum Beispiel im Sinne von: "No gracias, no necesito nada. Gracias!" (Nein danke, ich brauche nichts. Danke!). Viele von ihnen sind nämlich der Ansicht, sie leisten einem einen wichtigen Dienst und verstehen es nicht, wenn man sie beispielsweise einfach ignoriert.
Zigarren kann man ja unter Umständen noch auf der Strasse kaufen (z.B.. als Souvenir). Eine Unterkunft sollte man sich aber nicht auf diese Weise vermitteln lassen. Es geht nicht an, dass jemand für diese "Dienstleistung" täglich den Monatslohn eines Arbeiters verdient, währendem ein Fabrikarbeiter täglich mehr als 8 Stunden in der Fabrik arbeitet um letztlich bedeutend weniger zu verdienen! Diese Tatsache verändert die Einstellung vieler Kubaner gegenüber eines Arbeitsplatzes. So gibt es inzwischen sehr viele, vor allem junge Männer welche die Schule vorzeitig beendeen und keine Arbeit annehmen wollen. Lieber auf einen Touristen spekulieren als täglich für einen Hungerlohn zu arbeiten, so lautet die Devise. In dieser Einstellung kann jedoch nicht die Zukunfts Kubas liegen, darum, unterstützt diese Mentalität nicht!

Im zweiten Teil soll gezeigt werden, wer den alles als Jinetero bzw. Vermittler in Frage kommt... Beziehungsweise wo oft ein wenig geschummelt wird... Lies weiter!

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Über "Jineteros", "Comision" und andere kubanische Phänomene (Teil 2)

Im zweiten Teil zeige ich wie man Euch in Kuba zusätzlich zum normalen Preis Geld abknöpft. Die Methoden sind unzählig, auf einige sollte oder kann man achten, auf alle nicht, ansonsten würde man sich den Urlaub vermiesen! Die Methoden möchte ich anhand von einigen Wahren Geschichten erklären, sie helfen ebenfalls Kuba und seine Mechanismen besser zu verstehen.

Der Taxifahrer

Er ist eine Schlüsselfigur wenn es um die Kommission geht.

1) Man steigt in ein Taxi und lässt sich an die angegebene Adresse eines Casa Particulars fahren. Während der Fahrt erzählt einem der Taxifahrer, dass er ein sehr gutes Casa Particular kenne. Er schwärmt über dieses, nennt alle seine Vorzüge. Erzählt von begeisterten Touristen. Auch die Nachteile des Casa Particulars zu welchem einem der Fahrer bringen sollte werden erläutert (Unangenehme Familie, es wird dort ab und zu gestohlen, die Leute haben keine Lizenz mehr, unruhige Lage etc. etc.) Überzeugt? Lässt man sich überreden zahlt man oben erwähnte Kommission, an der Adresse welche man vorher bereits besas hätte man nichts bezahlen müssen! Die Argumente werden zudem auch höchst selten wahr sein sondern sie basieren ganz einfach auf dem persönlichen Interesse des Taxifahrers an einer Kommission.

2) Man steigt in ein Taxi und lässt sich zu einem Casa Particulars fahren. Bei der Adresse angekommen steigt der Taxifahrer schnell aus und sagt dem vielleicht ermüdeten Fahrgast er könne im Auto warten, er werde Fragen ob überhaupt noch etwas frei sei. Eine kurze Diskussion mit dem Inhaber des Casa Particulars folgt, bei der schnellen Abfahrt erklärt der Fahrer es hätte leider keinen Platz mehr gehabt (auch wenn dies nicht stimmen dürfte) er werde einem nun zu einem guten Haus führen, so erhält er natürlich Kommission. Dem Problem wirkt eine vorherige Reservation beim angepeilten Casa Particular entgegen!

3) Man steigt in ein Taxi und lässt sich zu einem Casa Particulars fahren. Bei der Adresse angekommen steigt man aus, der Taxifahrer präsentiert den Inhaber/ die Inhaberin. Sie stellt sich mit dem Namen vor, welcher auch auf der dem Taxifahrer gezeigten Adresse stand. Schön, hat alles geklappt, oder? Nein, vielleicht stimmt nämlich die Adresse nicht und damit auch der Namen des Inhabers / der Inhaberin nicht. Eine kaum real erscheinende, jedoch oft angewendete Methode. Vergleicht darum immer die Hausnummer mit eurer Adresse!

4) Wenn man sich zum Beispiel in Habana in ein CUC-Taxi setzt, sein Ziel nennt und der Taxifahrer den Taxometer nicht anschaltet bedeutet dies, dass man, wenn man die Preise nicht kennt zu 99% mehr als der offizielle Preis bezahlen muss...


Der Busfahrer

Auch der Busfahrer hat seine Interessen und verhält sich ähnlich wie der Taxifahrer bezüglich der Kommission. Vor allem die Fahrer von Kleinbussen zum Beispiel von Viazul bieten manchmal einen speziellen Service an. Sie fahren einem, in der Stadt angekommen, direkt zur Adresse. Es gelten die gleichen Bemerkungen wie unter "Der Taxifahrer" - auch der Busfahrer versucht einem oft eine andere Unterkunft anzudrehen.

 

Der Anhalter

Da Kubas Transportsystem sehr schlecht funktioniert, wird man, wenn man mit einem Mietwagen unterwegs ist, immer wieder die Gelegenheit haben Leute mitzunehmen. So weit eine gute Sache. Es gibt jedoch auch organisierte Anhalter in Kuba... Vor dem Touristenmagnet Viñales findet auf der Strasse Pinar del Rio - Viñales ein der lokalen Bevölkerung sehr bekanntes Phänomen statt. Am Strassenrand steht ein amerikanischer Strassenkreuzer mit geöffneter Kühlerhaube. Eine Kubanerin und ein Kubaner stehen verzweifelt am Strassenrand. Beide gut gekleidet, seriöse Ausstrahlung. Jemand von den Beiden muss dringend nach Viñales und wäre froh mit den angehaltenen Touristen mitfahren zu können. Auf dem Weg kommt man ein wenig ins Gespräch, dabei werden die Touristen auch gefragt ob und wo sie in Viñales übernachten werden. Von diesem Ort wird nun, wie beim Taxifahrer #1 (siehe oben), abgeraten. Da man der Person jedoch einen Gefallen gemacht hat, ihr aus der Patsche geholfen hat und sie nach Viñales gebracht hat will sie sich auch revanchieren und ganz unverbindlich und natürlich ohne Interesse ein gutes Haus empfehlen und zeigen. Überzeugt? Eine Kommission wird fällig! Und übrigens, die zweite involvierte Person hat in der Zwischenzeit die Kühlerhaube geschlossen und ist auf dem Weg nach Viñales um seinen Kollegen abzuholen und das Spiel zu wiederholen...

 

Die Vermieter von Casa Particulars

Auch die Vermieter von Casa Particulars haben ihre Interessen. Selbstverständlich nicht alle! Doch es passiert immer wieder, dass die angebotene Liebenswürdigkeit für den Touristen am nächsten Zielort ein Haus zu reservieren aus Interesse geschieht. Dem entgegenwirken ist einfach, am besten selbst anrufen. Wenn man dies nicht will empfiehlt es sich dem Casa Particular Inhaber eine Adresse zu geben, zum Beispiel eine von Cuba-Individual, damit er dort reserviert. Am Zielort angekommen sollte man erwähnen, dass man die Adresse aus dem Internet hat.

 

Im Restaurant

1) Wo es keine Preisliste gibt empfiehlt es sich nach den Preisen der Speisen zu fragen, ansonsten wird man wohl einen überhöhten Preis bezahlen

2) Bevor man bezahlt sollte man sich kurz überlegen wieviel das Konsumierte etwa kosten sollte... Hier ein Erlebnisbericht: Mit einem Kollegen habe ich in einem kleinen, günstigen Restaurant an der bekannten "Rampa" in Habana etwas gegessen. Es handelte sich um ein Käsesandwich, eine Käsepizza, einen kleinen Fruchtsaft und eine Dose Cola. Als wir bezahlen wollten, das ganze sollte so um die 4 bis 5 CUC kosten, erstaunte uns die Kellnerin mit einer Rechnung über 11 CUC und 25 Centavos. Ich schaute sie an und machte ihr klar, dass das nie stimmen könne. Sie hat es eingesehen. Kurz darauf kam sie wieder an unseren Tisch, das ganze koste 8 CUC, es täte ihr leid für den Fehler. Ich machte ihr erneut klar, dass dies nicht stimme. Sie wurde wütend und sagte, ich solle doch mit der Kassiererin sprechen, 8 CUC sei der Preis für das was wir konsumierten und sie uns gebracht habe. Also sagte ich der verblüfften Kassiererin was sie uns berechnen muss. Eine Dose Cola - sie dachte es handle sich um eine 1.5 Liter Flasche, einen kleinen Fruchtsaft - sie dachte es handle sich um einen Liter, eine Käsepizza - sie dachte es handle sich um eine Schinkenpizza, ein Käsesandwich - sie dachte es sei ein Fleischsandwich... Das ganze kostete knapp 4 CUC!

Man kann nun der Meinung sein, dass es sich hier um Zufälle handle. Die gibt es natürlich auch. Aber in den meisten Fällen steht die Absicht dahinter sich einen Zusatzverdienst zu schaffen. Zum Beispiel in dem Restaurant in Holguin in welchem wir zwei mal gegessen haben und jedesmal, bei anderem Bedienpersonal, jeweils eine Rechnung über genau 1 CUC zu viel erhielten. Oder an dem kleinen Essstand vis-a-vis dem Palacio de Artesania in Habana wo man uns sofort einen Tisch zeigen wollte, so dass wir die Preise nicht studieren konnten. Das Huhn kostete anschliessend mehr als angeschrieben, als ich darauf aufmerksam machte tröstete man mich mit der Ausrede, dass wir auch eine spezial Portion Pommes Frites gekriegt hätten...

 

Beim Ticketkauf

1) Man steht an einem kleinen Bahnhof (in Guayos, Route Habana - Santiago de Cuba) und möchte zwei Fahrscheine nach Santiago de Cuba. Leider, so teilt einem der Beamte mit, hat es keine Fahrscheine mehr. Er könne jedoch für morgen wieder welche garantieren. Eine gute Sache, denn es gibt in diesem Ort nur ein Casa Particular, von welchem man freundlicherweise eine Karte bekommt und auch von jemandem hingeführt werden würde... Man kann davon halten was man will. Da die Bahnhöfe meist CUC-Tickets bis ca. 1 Stunde vor Abfahrt des Zuges aufbewahren ist dies, wenn man drei Stunden vor Abfahrt des Zuges an einem untouristischen Ort steht, eher unwahrscheinlich. Es liegt nahe, der Angestellte will mit einer Kommission sein Salär aufbessern. So war es in diesem Fall auch... (So tauchten jedenfalls nach einer intensiven Diskussion plötzlich wieder Billette auf!)

2) In Batabano, dem Hafenort von welchem die Schiffe nach Nueva Gerona (Isla de la Juventud) ablegen, wird man ebenfalls gerne übers Ohr gehauen. Wenn man nicht bereits in Habana ein Billett reserviert hat, bekommt man oft die Auskunft, dass alle Billette verkauft sind, man einen, vielleicht sogar zwei Tage warten müsse. Diese Auskunft dient ebenfalls der Saläraufbesserung, im Normalfall hat es speziell für in CUC-zahlende Tickets bis etwa eine 1/2 bis eine Stunde vor Abfahrt des Schiffes auf der Seite. Meine Empfehlung, macht in Habana eine Reservation für das Ticket, so entgeht ihr dieser Situation!

3) Das örtliche Büro von Cubana in Baracoa hat selten CUC-Tickets nach Habana für die Flüge der nächsten Tage. Man staunt, schliesslich kostet der Flug rund 120 CUC - gewaltige Einnahmen gegenüber dem Preis welche Kubaner bezahlen müssen (ca. 6 CUC). Eine gewisse Priorität könnte den CUC-Tickets eingeräumt werden. Des Rätsels Lösung: Die CUC-Tickets wären vorhanden, wenn sie nicht verkauft werden können, werden sie jedoch für Pesos angeboten. Für den Angestellten ist es zweckmässiger diese nicht zu verkaufen und später an Kubaner abzugeben welche für diese Dienstleistung gerne 5 - 15 CUC extra springen lassen, der Tourist welcher bereits 120 CUC für das Ticket bezahlt, wird kaum an ein Trinkgeld denken. Vielleicht sollte man, wenn man dringend einen Flug benötigt, daran denken...

 

-> Bitte beachten: Es empfiehlt sich also seine Kubaferien nicht allzu naiv zu verbringen, jedoch führt eine Betrugs-Paranoia auch nicht zu einem angenehmen Aufenthalt. So lange eure Geldbörse dieses Treiben verträgt empfehle ich euch nicht allzu kritisch zu sein, gewisse Praktiken, wie die der Kommission für Übernachtungen sollte man jedoch vermeiden.

 

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Internet in Kuba?

In den letzten Jahren wurde für viele von uns das Internet und damit auch die Funktion e-Mail zum täglich genutzten Kommunikationsinstrument welches man auch im Urlaub nicht missen möchte. Immer öfter werde ich darum gefragt wie es denn in Kuba mit dem Internet stehe!

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Internetnutzung in Kuba noch in den Kinderschuhen steckt, das Internet im Alltag der Bevölkerung keine grosse Bedeutung hat. Privatpersonen mit einem Internetanschluss sind sehr selten zu finden und wenn man sie findet kann man eigentlich eher von einem theoretischen als von einem brauchbaren Internetanschluss sprechen, so ist nämlich meistens die Geschwindigkeit so langsam, dass alleine für den Aufbau der Log-In Seite von Hotmail, Gmx oder was auch immer einige Minuten beansprucht werden... An den Universitäten und in einzelnen Firmen gibt es unter Umständen einen PC mit einem akzeptablen Internetanschluss. Allerdings ist dann oft die Nutzung stark eingeschränkt. Das bedeutet, dass zum Beispiel nur eine Person das Internet nutzen kann und der Informationssuchende durch ein Formular sein Informationsbegehren einreichen muss, der "profesionelle Surfer" sucht danach für ihn die entsprechenden Informationen. Der Internetanschluss ist somit für die kubanische Bevölkerung eine absolute Seltenheit. Was allerdings ein wenig mehr genutzt wird ist die Funktion des e-Mails. Es gibt inzwischen einige Leute welche über ihre Arbeit Zugang zum "correo electronico" (Spanisch: elektronische Post) haben. Ebenso wird die Möglichkeit e-Mails zu versenden und zu bekommen immer häufiger auch in den Postämtern oder ähnlichen Einrichtungen angeboten. Dort werden die Briefe ebenfalls meist von einem Angestellten abgetippt, die empfangenen e-Mails ausgedruckt und aufbewahrt. Die Preise sind für viele Kubaner zu hoch, man muss etwa mit einem halben CUC pro Seite rechnen sowohl für gesendete als auch für empfangene e-Mails. Bei der e-Mail Korrespondenz spielt immer ein wenig der Gedanken mit, dass vielleicht der Empfänger nicht der einzige ist welcher das e-Mail zu Gesicht bekommt, so empfehlen sich manchmal vorsichtige Formulierungen und nicht Geheimnisse über dieses Medium auszutauschen.

Es stellt sich nun die Frage wie es für den Touristen bezüglich Internet aussieht! Hier sieht die Situation ein wenig anders aus. Vor allem die grösseren Hotels haben fast immer einen Raum um das Internet zu nutzen. Die Geschwindigkeiten sind unterschiedlich, in den teureren Hotels in Habana staunt man jedoch oft über die schnelle Geschwindigkeit. Diese "Interneträume" stehen auch Nicht-Hotelgästen zur Verfügung. Für beide gilt jedoch, dass diese Dienstleistung auch seinen stolzen Preis hat. Für eine Stunde surfen muss man mitunter bis zu 15 CUC zahlen! Abgerechnet wird oft im 1/4 Stunden Takt, es empfiehlt sich also seine Mails schnell zu verfassen! (Wenn Ihr das 10-Finger-System noch nicht beherrscht bezahlt Ihr dafür teuer :-)

Eine weitere Möglichkeit ist der Internetzugang in den Büros der staatlichen Telefongesellschaft ETECSA. In praktisch allen grösseren Städten Kubas hat ETECSA ein Büro mit einem oder zwei Computer, welche ausschliesslich zum surfen im Internet zur Verfügung stehen. Die Verbindungsgeschwindigkeit ist akzeptabel. Um dieses Angebot nutzen zu können muss eine Karte gekauft werden. Die Karte (vgl. rechts) enthält einen Benutzernamen und ein Passwort, welches für den Zugang benötigt werden. Die Karte kostet 6 CUC und erlaubt den Internetzugang während 60 Minuten. Es ist möglich mit der entsprechenden Karte an verschiedenen Terminals von ETECSA zu surfen, es kann auch beliebig oft ein- bzw. ausgeloggt werden - letztlich stehen einfach maximal 60 Minuten Internetzugang zur Verfügung. Es ist allerdings nicht möglich den Computer Offline zu nutzen. Das heisst, e-Mails müssen ebenfalls online geschrieben werden. Die Karte kann nicht wieder aufgeladen werden. Erhältlich ist die Karte in allen ETECSA-Büros, welche Internetzugang anbieten.

Internet in Habana:

- Hotel National (Vedado). Der Internetraum befindet sich auf der linken Seite (nach dem Haupteingang links laufen, bis zu einer schmalen Treppe) im ersten Stock. Die Preisliste (pdf, auf Spanisch) könnt ihr herunterladen, die Preise in anderen Hotels sind ähnlich.

- Hotel Parque Central (Habana Vieja). Der Internetraum befindet sich ebenfalls im ersten Stock, zur linken Seite. Man muss sich zuerst an einer Art Rezeption anmelden und wird anschliessend zum Computer geführt. Sehr schnelle Verbindung.

- Capitolio (Centro Habana). Der Internetraum findet man gegenüber dem Haupteingang des Capitolios. Es handelt sich dabei um das günstigste Internetangebot in Habana, jedoch auch um das Langsamste. Man surft hier für 6 CUC die Stunde, 3 CUC eine halbe Stunde.

Internet in Santiago de Cuba:

- Hotel Santiago de Cuba. Die Gäste geniessen Priorität, es gibt nur wenige PC's, man kann vorreservieren!

Wie bereits erwähnt kann jeweils auch in den ETECSA-Büros der grösseren Städte das Internet genutzt werden!

Noch eine kleine Bemerkung. Anstatt sich mit dem Suchen von Internetzugängen zu beschäftigen empfehle ich Euch doch eher an der Sonne zu liegen, zu tanzen, die Städte zu erleben, die Landschaft zu erkunden, mit den Leuten zu sprechen etc. Denn: das Internet erwartet Euch auch zu hause wieder, schneller und billiger. Schade wenn man damit im Urlaub kostbare Zeit verliert! Nutzt doch die "schlechte" Internetsituation in Kuba für eine Ausrede und beantwortet Eure Mails wieder zu Hause und geniesst Kuba, solange Ihr dort seid.

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Handy in Kuba

Viele Reisende möchten auch während dem Urlaub in Kuba ihren treuen Gefährten, das Handy, nicht missen. Deshalb hier die kurze Antwort auf die häufige Frage ob das deutsche, österreichische oder schweizer Handy auch in Kuba für Verbindung mit der Aussenwelt schafft.!

Abdeckung des Cubacel GSM-NetzesDie Antwort ist JA. In den touristischen Regionen Kubas und in den meisten grösseren Städten wurde in den letzten Jahren intensiv ein GSM-Netz aufgebaut. Wenn Eure Telefongesellschaft über welche Ihr in Eurem Herkunftsland telefoniert einen Vertrag mit der staatlichen Telefongesellschaft Kubas - ETECSA - hat, dann könnt Ihr damit auch in Kuba SMS empfangen und senden bzw. telefonieren. Wer mit einem Prepaid-Angebot telefoniert hat diesbezüglich unter Umständen mit Einschränkungen zu rechnen. So können teilweise nur Anrufe empfangen und SMS empfangen und gesendet werden.

Wichtig ist, dass Ihr unbedingt die jeweilige Preisliste Eures Anbieters konsultiert. Die Preise für den Empfang von Gesprächen und auch das Senden von SMS sind teilweise horrend. Die Gespräche von Kuba ins Ausland bzw. auch innerhalb von Kuba sind ebenfalls sehr teuer - aber liegen in etwa im gleichen Preissegment wie die Anrufe von öffentlichen Telefonen aus mit einer entsprechenden kubanischen CUC-Telefonkarte (vgl. auch Telefonieren in Kuba).

Die Karte (vgl. rechts) gibt einen Hinweis auf die aktuelle Netzabdeckung. Für weitere Informationen, z.B. über das mieten eines Handys von ETECSA in Kuba vgl. auch die Website von ETECSA.

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